Bunte Farben in der Wohnung – wie wirken sie auf die Gesundheit?

Zum einen sind Farben der Ausdruck des persönlichen Stils. Zum Anderen wirken sie sich auch auf das Wohlbefinden und die Gesundheit der Bewohner aus. Wie aber wirkt welche Farbe?

Rotes Raumlicht regt die Durchblutung und den Stoffwechsel an, steigert das Wohlbefinden und gibt Energie. An der Wand des Speisezimmers eignet sich Rot besonders gut, weil die Farbe den Appetit fördert. Je nach Intensität kann Rot aber auch aufwühlen, weil die Farbe neben Liebe auch für Wut steht. Kinder entspannen in rot getünchten Räumen, weil sie sich an die Geborgenheit im Mutterleib erinnern.

Das Gelb der Sonne macht wach, munter und kreativ. Daher eignet sich Gelb als Wandfarbe besonders für Räume, in denen gelernt oder gearbeitet wird. Gelbes Licht hingegen lindert zum Beispiel Magen- und Verdauungsbeschwerden.

Grün als Wandfarbe fördert die Konzentration und balanciert das geistige Gleichgewicht aus. In der medizinischen Farbtherapie gilt Grün als Farbe, die den Herz-Rhythmus ausbalanciert und ihn somit harmonisiert. Grünes Licht lindert darüber hinaus Bluthochdruck, Atmungsschwierigkeiten und Schlafstörungen.

Der Lila-Ton ist eine dominante Farbe. Sie regt als Wandfarbe den Geist an, stärkt das Selbstbewusstsein und entspannt. Violettes Licht stimuliert Immun- und Lymphsystem, vitalisiert die Haut und vermittelt Inspiration. Als Farblicht ist der Ton auch ideal für Yoga- und Meditationsübungen geeignet.

Nichtsdestotrotz sollte ein Wandanstrich gut überlegt sein, denn wöchentliche Neuanstriche je nach Laune kommen für die meisten Menschen nicht in Frage.

Eine Entscheidung für eine bunte Lichtfarbe ist dagegen leichter getroffen. Wer für eine Sammlung farbiger Glühbirnen nicht viel Geld ausgeben möchte, der kann hitzebeständige Farbfolien kaufen und an den Lampen befestigen. Es gibt auch verschiedene Farblicht-Lampen, die mehrere Farben nacheinander erstellen und so Gesundheit und Stimmung verschiedenartig beeinflussen.